Achtzig Euro und ein Federstegwerkzeug verwandeln einen Taucher in eine Anzuguhr und zurück. Das günstigste Upgrade der Uhrenwelt, richtig gemacht.
Das Armband macht ein Drittel der Uhr an Fläche aus und die Hälfte am Eindruck. Eine stählerne Sportuhr am Metallband wirkt wie das eine Ding; dieselbe Uhr am braunen Lederband wirkt wie ein anderes, und am Stoffband wie ein drittes. Drei Bänder für eine gute Uhr zu besitzen ist eine bessere Verwendung von 250 Euro als eine zweite, mittelmäßige Uhr.
Vier Bänder, vier Stimmungen
- Das Metallband. Die Uhr, wie der Hersteller sie gemeint hat. Kühl im Sommer, formell genug für einen Anzug, wenn die Uhr flach ist, und die robusteste Option. Lass es beim Händler anpassen, sodass es sich eine Fingerbreite am Handgelenk bewegt.
- Leder, dunkelbraun oder schwarz. Für die Schneiderkunst und für Abende. Kalbsleder für den Alltag, Alligator oder seine überzeugenden Verwandten für die Anzuguhr. Gepolsterte Bänder passen zu größeren Uhren, flache zu schmalen Gehäusen.
- Stoff. Ein einteiliges oder ein zweiteiliges Nylonband in Marineblau, Oliv oder einem dezenten Streifen. Für Wochenenden, Reisen, Schwimmen. Waschbar, günstig, unbeschwert, und es nimmt einer Uhr das Kostbare.
- Kautschuk. Für den Taucher im Meer und im Fitnessstudio. Moderne Kautschukbänder in Schwarz oder Marineblau sind elegant genug für ein Sommerdinner.
Die meisten Männer, die glauben, eine zweite Uhr zu brauchen, brauchen ein zweites Armband.
Die richtige Größe finden
Die Bandbreite ist der Abstand zwischen den Bandanstößen, in den meisten Bändern innen als 18, 20 oder 22 Millimeter eingeprägt. Miss sie oder schlag sie nach; eine 19-mm-Uhr an einem 20-mm-Band ist ein kleiner, täglicher Ärger. Die Bandlänge ist Standard für Handgelenke von 16 bis 20 Zentimetern; darunter oder darüber frag nach kurz oder lang. Die Schließe sollte zentriert unter dem Handgelenk sitzen, nicht seitlich verschoben.
Das Werkzeug und die Technik
Ein Federstegwerkzeug kostet 10 Euro. Schieb das gegabelte Ende zwischen Band und Bandanstoß, drück den Federsteg zusammen, heb das Band heraus. Schnellwechselbänder mit einer kleinen Lasche funktionieren ohne Werkzeug. Arbeite über einem Handtuch; Federstege fliegen gerne davon. Versuch es nicht bei einer Uhr mit durchgehenden Bandanstößen und straffem Armband, ohne es vorher jemandem zugesehen zu haben.
Was du zahlen solltest
Ein gutes Kalbslederband von einem Bandmacher statt von der Uhrenmarke: 60 bis 120 Euro. Stoff: 20 bis 40 Euro. Kautschuk: 40 bis 150 Euro. Markenbänder kosten das Dreifache dieser Summen für dasselbe Leder mit einem Logo auf der Schließe. Gib die Differenz für ein zweites Band aus.
Werkzeug ausprobieren
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Ruiniert Regen ein Lederband?
Es übersteht Regen und stirbt im Meer. Nimm es vor dem Schwimmen ab und lass ein nasses Band flach liegend trocknen, fern von Hitze.
Sollte das Band zum Gürtel passen?
Ungefähr, farblich. Exaktes Abstimmen ist etwas für Menschen mit zu viel Zeit.
Kann ich ein Anzugband an einen Taucher machen?
Ja, und ein schlanker Taucher an einem dunklen Lederband ist einer der großen Looks in der Uhrenwelt. Ein dicker Taucher an einem dünnen Anzugband nicht.




